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Festival contre le racisme 2021

on Mo., 31/05/2021 - 22:13

Festival contre le racisme vom 15.06.21 - 15.07.21

Vom 15.06.21 bis 15.07.21 findet das festival contre le racisme im primär digitalen Format statt. Das festival contre le racisme ist eine dezentrale Kampagne, die an mehreren Orten und Hochschulen gleichzeitig stattfindet. Studierendenschaften und Initiativen vor Ort füllen das Festival mit Leben, indem sie Veranstaltungen zu den verschiedensten Themen wie Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung im Alltag organisieren.
Wir vom Studierendenparlament der PH haben in diesem Kontext verschiedene Vorträge, Workshops und kulturelle Angebote geplant:
 

  • 16.06. 14:00-16:00Uhr Online-Vortrag: Rassismus und Schule - Perspektiven einer politischen Bildung mit Christian Mühleis
  • 21.06. ab 18:30Uhr syrischer Kochabend online mit Louisa und Abdullah von Sweet Home
  • 28.06. 12:00-17:00Uhr Online-Argumentationstraining gegen rechte Sprüche mit dem Team meX der Landeszentrale für politische Bildung
  • 01.07. ab 19:30Uhr (Einlass ab 19Uhr) Konzert mit Janko in der Leitstelle, gleichzeitiger Live-Stream über Instagram
  • 02.07. 16:00-18:00Uhr  Online-Vortrag Antiziganismus in den Medien - Rassismuskritische Bildungsarbeit reflektieren mit Nadine Küßner

Alle Studierenden und Dozierenden sind herzlich eingeladen an den Veranstaltungen teilzunehmen!
Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, sowie die jeweiligen Zugänge findet ihr hier: 
 
16.06. 14:00-16:00Uhr Online-Vortrag: Rassismus und Schule - Perspektiven einer politischen Bildung mit Christian Mühleis
Herr Mühleis ist Dozent an der PH im Fach Politikwissenschaft und wird mit uns gemeinsam das Thema Rassismus und Schule angehen und aus politikdidaktischer Sicht über das Thema referieren. Nach einem theoretischen Input werden wir auch die Möglichkeit haben, gemeinsam über aktuelle Fragen zu diskutieren. Gerade für angehende Lehrpersonen ist das Thema so aktuell wie noch nie und auch für Studierende außerhalb des Fachs Politik besonders wichtig und interessant. Neben den Lehramtsstudierenden sind natürlich auch alle weiteren Interessierten sehr herzlich eingeladen!
Den Link zur Veranstaltung findet ihr bald hier. Eine Anmeldung ist nicht nötig. 
 
21.06. ab 18:30Uhr syrischer Kochabend online mit Louisa und Abdullah von Sweet Home
Abdullah und Louisa sind Teil der Gruppe "Sweet Home" die vor Corona-Zeiten immer montags in der ZEP interkulturelle Kochabende angeboten haben, um Raum für Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen auf Aufgenhöhe zu schaffen und Rezeptideen auszutauschen. Wir freuen uns, dass sie nun im Rahmen des Festivals auch einen syrischen Online-Kochabend anbieten werden. Wenn ihr also Lust habt auf einen anderen Kochabend und gerne mal ein syrisches Msagaa kochen möchtet, seid ihr herzlich willkommen! 
Den Link zur Veranstaltung findet ihr bald hier. Eine Anmeldung ist nicht nötig. 
Für den Abend solltet ihr zuvor folgende Zutaten besorgen: 
Msagaa für 2-3 Personen:
Aubergine (2 große oder 3 kleine)
1 Dose Kichererbsen
5 Tomaten
2 Zitronen
1-2 Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
1cm Ingwer
Tomatenmark
Sonnenblumenöl (viel, sicherheitshalber ein halber Liter)
Gewürze: Paprika, Chili, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Kräuter nach Geschmack
Reis
 
28.06. 12:00-17:00Uhr Online-Argumentationstraining gegen rechte Sprüche mit Team meX
Um was gehts?
Handlungs- und Argumentationstraining für Interessierte
Was tun gegen abwertende Parolen im Alltag? Das Handlungs- und Argumentationstraining informiert über und sensibilisiert für menschenverachtende Einstellungen, Diskriminierung und ungleiche Chancen in der Gesellschaft. Das Training vermittelt Strategien für zivilcouragiertes Verhalten in der Konfrontation mit rechten Parolen und Vorurteilen und bietet Raum, um diese einzuüben. In spielerischen Modellsituationen wird die eigene Reaktions- und Argumentationsfähigkeit ausgebaut. Menschenverachtende Argumente, politische (Pseudo-)Erklärungen und populistische Sprüche werden auf ihre emotionale Basis, ihre Wirkung und ihre inhaltliche Bezugnahme überprüft. Eigene Überzeugungen und Stärken werden für die Argumentation nutzbar gemacht.
Wichtig! Da dieses Argumentations Training leider nur für eine begrenzte Anzahl Teilnehmer:innen stattfinden kann ist diese Veranstaltung auf 18 Personen begrenzt.
Anmelden kann man sich in dem man sich in der Studip Studiengruppe: "Online Argumentationstraining gegen rechte Sprüche" anmeldet. Verfahren wird hier nach dem "first come first serve" Prinzip.
 
 
01.07. ab 19:30Uhr (Einlass ab 19Uhr) Konzert mit Janko in der Leitstelle
Die Heidelberger Band Janko steht für Texte, die zum Nachdenken anregen. Begleitet von einprägsamen Melodien begeistern die jungen Musiker:innen mit gesellschaftskritischen und melancholischen Songs in deutscher Sprache. Die jungen Heidelberger:innen verstehen sich darin, Denkanstöße zu provozieren und treffen mit ihrem Sound direkt ins Herz. Deshalb freuen wir uns ganz besonders darüber, dass sie im Rahmen des Festivals in der Leitstelle in Heidelberg auftreten werden.

Einlass ist ab 19Uhr. Die Plätze im Innenbereich sind für maximal 40 Gäste begrenzt. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht mehr Personen Eintritt gewähren können. Um die Leitstelle betreten zu können braucht ihr außerdem ein tagesaktuelles, negatives Testergebnis (Geimpfte und Genesene sind von der Pflicht eines negativen Corona-Tests befreit, wenn sie einen entsprechenden Nachweis vorlegen). Praktischerweise könnt ihr den Test auch direkt vor Ort in der Leistelle durchführen. Der Eintritt ist kostenfrei.
Für alle, die die Leitstelle an diesem Tag nicht betreten können oder wollen, werden wir das Konzert zusätzlich live auf den Instagram-Kanälen des Studierendenparlaments und der Band Janko streamen. Ihr findet uns auf Instagram unter stupa_phheidelberg und janko_music_ .
 
02.07. 16:00-18:00Uhr Online-Vortrag Antiziganismus in den Medien - Rassismuskritische Bildungsarbeit reflektieren mit Nadine Küßner
Antiziganismus ist als spezifische Form des Rassismus weit verbreitet und gesellschaftlich breit akzeptiert. Die WDR-Talkshow „Die letzte Instanz“ vom 29.Januar 2021 in der darüber geurteilt wurde, ob eine von der Minderheit als beleidigend abgelehnte Fremdbezeichnung im deutschen Sprachgebrauch ihre Berechtigung habe oder nicht ohne die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen, macht deutlich das Antiziganismus darüberhinaus zu wenig geächtet wird und in der Mehrheitsgesellschaft zur Normalität gehört.
Insbesondere den Medien kommt hier eine entscheidende Rolle zu da sie auf das soziale und kulturelle Wissen einer Gesellschaft zurückgreifen welches zu bestimmten Themen immer wieder abgerufen wird. Antiziganistische Wissensbestände werden dabei nicht reflektiert sondern dienen als Sinnzusammenhang in unterschiedlichen Formaten. Die Konstruktion des „Anderen“ in Diskursen um Minderheiten ist ein häufiges Vorgehen und als problematisch anzusehen da es Stereotype Darstellungen und der Tradierung von Vorurteilen Vorschub leistet.
Warum es deshalb wichtig ist, auch in der rassismuskritischen Bildungsarbeit über Erscheinungsformen, Dimensionen und Wirkungsweisen des Antiziganismus zu sprechen und wie Antiziganismus benannt und erkannt werden kann ist Thema dieses Vortrags. Beispielhaft werden wir uns mit antiziganistischen Wissensbeständen in den Medien beschäftigen und gemeinsam darüber ins Gespräch kommen wie rassismuskritische Bildungsarbeit aussehen kann. 
Den Link zur Veranstaltung findet ihr bald hier. Eine Anmeldung ist nicht nötig. 

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